Erneute deprimierende Heimpleite gegen ein Kellerkind: Die Bayreuth Tigers gewinnen nach Penaltyschießen mit 2: 3 bei abermals indisponierten Heilbronner Falken

Desolates Auftreten auch im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth

Man hatte es befürchten müssen. Und es kam leider so. Wenn die Falken das Spiel machen müssen, kann der Gegner offenbar nicht schlecht genug sein und geht dennoch als Sieger vom Eis. Gegen die Kellerkinder aus Tölz mit null Punkten und gegen Bayreuth am vergangenen 19. Januar mit einem Pünktchen verloren die Falken in aussichtsreicher Position beide Heimspiele. Damit wurden abermals leichtfertig Heimpunkte verspielt. Es lohnt nicht, über eine erneut deprimierende Heimvorstellung überhaupt zu schreiben. Erbärmlich. Stückwerk allenthalben!

Eklatante Heimschwäche, desaströses Spiel in Über- und Unterzahl

Wichtig ist erneut festzuhalten: Die Falken weisen eine eklatante Heimschwäche auf. Mit 26 Punkten holte man am Europaplatz nach  insgesamt 38 Spielen der Hauptrunde drei Punkte weniger als in der Fremde. Der dritte Platz in der Gasttabelle bringt angesichts der Heimschwäche und Platz10 in der Heimtabelle nichts. Der vorletzte Platz in Über- und Unterzahl hindert die Falken zudem nachhaltig, das untere Mittelmaß auch in der fünften Spielzeit endlich zu überwinden.

Erneute 4:7-Schlappe in Garmisch

Trotz jeweiliger 0:1 und 1:2-Führung im ersten Drittel kamen die Falken am Sonntag, den 21. Jänner, abermals in Garmisch am Ende ziemlich böse unter die Räder. Deutlich zu hoch, aber was zählt ist allein das, was am Ende auf der Anzeigetafel steht. Die Gastgeber drehten das Spiel nach mehrmaliger Überzahl bereits im zweiten Drittel nach Toren. Im Schlussdrittel spielten die Mannen des SC Riessersee dann richtig auf. Die Falken konnten kurz vor Schluss nur noch mit dem 4:7 Ergebniskosmetik betreiben. Mehr nicht. Es bleibt also dabei: Wie dereinst der große FC Bayern in den siebziger und achtziger Jahren auf dem seinerzeit gefürchteten Lauterer “Betzenberg” könnten die Falken die Punkte gleich per Post nach Garmisch schicken!

Richtungsweisendes Duell gegen die Dresdner Eislöwen

Bereits am Dienstag geht es zuhause gegen die Gäste aus Sachsen entscheidend zur Sache. Gegen die Playoff-Konkurrenten muss daher am heimischen Europaplatz zwingend ein Sieg her – auch wenn man zuhause antritt, was den Unterländern – zumindest statistisch  betrachtet – richtig schwer fällt. Drücken wir also den Falken die Daumen oder noch besser: Feuern wir unsere Kufenflitzer beim kommenden Heimspiel fulminant an. Die „Treuen“ stehen weiterhin unbeirrt zum HEC, fordern nun aber endlich wieder Leistung ein! Die Siege gegen DEL2-Schwergewichte zu Jahreswechsel haben gezeigt, dass die Mannschaft es kann. Nun muss sie es uns erneut zeigen. Dringend!

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