(Bildquelle: S. Hofschläger / pixelio.de )

Die Falken rücken vor auf Rang 10 – endlich!

“Es geht voran” – so könnte man derzeit den Saison-Fortgang aus Sicht der Heilbronner Kufenflitzer beschreiben. Gegen zwei Mannschaften aus dem alten Mitteldeutschland wurden jeweils drei Punkte eingefahren. Zwei Siege, die allerdings eine erneute Niederlage bei den verhassten “Stählernen” aus Ludwigsburg-Nord umschließen, bei denen man sich letztlich als chancenlos erwies. Mag die Niederlage beim verhassten Erfolgsclub aus der ‘großen’ Kreisstadt an der Enz auch schmerzlich gewesen sein, versüßt wird dem HEC die Derby-Niederlage durch ein höchst erfreuliches Vorrücken in der Tabelle. Platz 10 – und damit derzeit der letzte Pre-Playoff-Platz. Zwar punktgleich mit Bayreuth, aber auch nur noch zwei Punkte hinter Bad Nauheim auf Platz 9. Danach reißt freilich eine große Lücke auf den ESV aus Kaufbeuren auf, der mit 32 Punkten acht Punkte vor den Falken rangiert.

Souveräner Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse am 24.11.2017

Ähnlich wie gegen die Dresdner Eislöwen im 17. Saisonspiel der Falken wurden auch die weitgereisten Gäste aus Weißwasser ohne Punkte und letztlich ohne Chance nach Hause geschickt. 5:2 hieß es am Ende gegen den Traditionsclub aus den neuen Bundesländern. Ein brillantes Mitteldrittel der Unterlänger Puckjäger bringt die Falken deutlich in Front. Das 4:1 in der 36. Spielminute durch Palka dabei nur ein Beispiel für blitzsaubere Kombinationen der Falken, die man ihnen bis dato kaum zutrauen konnte. Lediglich Undiszipliniertheiten und damit unnötige Strafzeiten lassen die Gäste drei Minuten vor Schluss noch nach deren 2:4-Anschlusstreffer am Sieg schnuppern. Aber auch nicht mehr! Wieder drei Punkte gegen die Gäste aus “Dunkeldeutschland”.

Verdiente Derby-Schlappe in Ludwigsburg-Nord gegen vermeintlich “Stählerne”

Selten hat man als langjähriger Falken-Anhänger ein ähnlich unspektakuläres Spiel gegen den verhassten Dauerrivalen aus Baden-Württemberg gesehen. Souverän spielten die Hausherren auf. Zwei Drittel lang wurde die Niederlage nur hinsichtlich ihrer Höhe in einem erträglichen Rahmen gehalten. 4:0 für die angeblich “Stählernen” hieß es da schon! Spiel gelaufen! Und nur im letzten Drittel vermochten die Gäste das Spiel offenzuhalten und konnten angesichts nachlassender Konzentration der Gastgeber Ergebniskosmetik betreiben. Das Endergebnis der 3:4-Niederlage im Stadion am Ellental gibt nur begrenzt die Kräfteverhältnisse wieder. Bietigheim ist derzeit und wohl auf Sicht eine Nummer zu groß für die Falken. Leider!

Keine Beute für die Eispiraten im eigenen Stadion

Gegen die deutlich besser platzierten Gastgeber aus Sachsen waren die Falken auf dem Papier Außenseiter. Gut, dass es bei dieser Papierform blieb. Crimmitschau blieb an diesem Tag endlich wie zu Saisonbeginn erhofft gegen starke Heilbronner Kufenflitzer ohne Punkte – und ohne Tor. Ein frühes Führungstor in der achten Spielminute durch Heatley gab dem HEC Sicherheit. Der knappe Vorsprung wurde unter anderem trotz doppelter Überzahl der Zwickauer Vorstädter mit vollem Einsatz (Gelke!) und einem brillanten Andrew Hare überstanden. Im letzten Drittel konnten unsere Mannen dann den Sack bei den Eispiraten zumachen und lassen die vermeintlichen Freibeuter aus Sachsen an diesem Spieltag gänzlich leer ausgehen – selbst zieht der HEC aber auf Rang 10 nach oben! Endlich!

Auswärtsfahrt ins ‘Eishockey-Ausland’ ins Tölzer Land

Gegen den Tabellenletzten und die damit wohl zahnlosen Löwen gehen die Falken damit am 1. Dezember sogar als Favorit aufs Eis! Mal sehen, was unsere Kufenflitzer aus ‘Österreich’ – aus dem ‘deutsch-deutschen Duell’ – an Punkten mitbringen. An Unterstützung wird es den Unterländern jedenfalls nicht fehlen. Ein prall gefüllter Bus der “Treuen” macht sich auf den Weg zu den ‘Eishockey-Österreichern‘ aus Tölz und wollen auf gar keinen Fall leer ausgehen. Drei Punkte im Heimgepäck und man beginnt eine Spielzeit mit katastrophalem Beginn allmählich zu stabilisieren. Das dürfen die leidgeplagten Heilbronner Fans fürwahr erwarten.

 

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