Gefährlicher Abstieg! (Bildquelle: Verena Münch / pixelio.de)

Katastrophenwochenende für die Heilbronner Puckjäger mit nur einem Pünktchen

Da schien es voran zu gehen. Was folgte, war ein Rückfall. In alte, längst überwunden geglaubte Muster. Und nicht zuletzt ein Rücksetzer auf Platz 11. Mit enttäuschenden 25 Punkten! Derzeit scheint nur das verhasste „Badner-Pack“ der Wölfe aus Freiburg noch auf Sicht einholbar. Abstand: Ein mickriges Pünktchen. Gegenüber den roten Teufeln aus Bad Nauheim, denen man ohnehin traditionell die Punkte überlässt, mit sieben und gegenüber dem altehrwürdigen ESV Kaufbeuren mit zehn Punkten scheint schon jetzt der Zug abgefahren. Ernüchterung macht sich breit. Dies umso mehr als die Bayreuth-Tigers und die Lausitzer Füchse auch nur mit jeweils 24 Zählern einen Punkt hinter den Falken rangieren und selbst der Tabellenletzte aus Tölz – denen man auch beim letzten Gastspiel die Punkte großzügig beließ – mit fünf Punkten Abstand noch in Schlagdistanz ist.

Überraschender Wechsel auf der Torhüterposition

Andrew Hare muss überraschend seinen Arbeitsplatz am Europaplatz räumen. Mit Sicherheit auch ein Grund: Die Unruhe in der Geschäftsführung, weil sich wiederum kein Erfolg einstellt im Heilbronner Eishockey. Dabei geht man auch bei der sportlichen Leitung unter Gerhard Unterluggauer ein nicht unerhebliches Risiko ein. Wehe, wenn der neue Goalie nicht einschlägt. Wehe, wenn der Neue zwischen den Pfosten nicht nur einen unaussprechlichen Namen hat, sondern auch sonst Probleme macht. Gewiss, Marcel Melichercik bringt als slowakischer Nationaltorhüter ausreichend Meriten mit – was bekanntlich keine Leistungsgarantie ist. Schlägt der Linksfänger aus der EBEL nicht ein, dann werden die letzten verbliebenen Falken-Anhänger den Heilbronner Übungsleiter zum Teufel wünschen. Warten wir es also ab!

Erbärmliche Punkteausbeute der Falken

Nach den letzten Erfolgen gegen Mannschaften aus dem alten Mitteldeutschland sollte es bergauf gehen. Gerade beim früheren Dauerrivalen um Erfolge und jetzigen Tabellenletzten aus Tölz. Am zahlreichen, stimmungsvollen Anhang seitens der Treuen, der den Heilbronner Kufenflitzern gefolgt war, konnte es nicht gelegen haben. Wohl aber mit Andreas Mechel an einem „Löwen“ im Tölzer Tor, der sich an diesem Abend  in Galaform zeigte, und einer erneut katastrophalen Torausbeute. Mit 1:3 ging es geschlagen nach Hause ins Unterland und am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars sollten dann die Falken vor immer dünner werdender Kulisse – trotz „Familientag“ – erneut zeigen, dass es ihnen an Konstanz und wohl auch Klasse mangelt. Stets lag man in Führung, zwei Mal schluckte man in Unterzahl Gegentreffer gegen die Oberschwaben. Am Ende kassierte man in der Verlängerung nach einem fragwürdigen Penalty das 3:4.

Inferno-Skandal, der keiner war

Wie der Redaktion der „Treuen“ erst am vergangenen Sonntag erfuhr, soll es am Rande des Auswärtsspiels in Tölz zu einer Sachbeschädigung aus Reihen der Heilbronner Fanszene gekommen sein. Ein öffentlicher Post über Facebook löste viel Unruhe aus. Die beschuldigte juvenile Fangruppe „Inferno Heilbronn“ wies die Schuld weit von sich. Es habe sich lediglich um einen Mitfahrer des Inferno-Busses gehandelt. Dem ganzen läppischen Sturm im Wasserglas wurde die Krone dadurch aufgesetzt, dass ruchbar wurde, es habe in Tölz gar keinen Sachschaden gegeben. Dünnwandigkeit und Nervosität mittlerweile also auch im Lager der letzten verbliebenen HEC-Anhänger! Hier wurde offensichtlich von Leuten, die sich zu wichtig nehmen, ein Fass aufgemacht – ohne ernsthaften Anlass. Von Leuten, die offensichtlich gar nicht wissen, was ein „Shitstorm“ ist, der diesen Namen auch verdient. WIR TREUEN halten es demgegenüber mit dem guten alten deutschen Sprichwort: “Zeige mir, wer Deine Freunde sind, und ich sage Dir, wer Du bist!“ Ende der Debatte!

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