Im Bild: Jubelnde Heilbronner nach dem souveränen Sieg gegen die Dresdner Eislöwen

Rückblick zur Kalenderwoche 46

Lange Zeit sah es so aus, als würde dem HEC erneut ein Schneckenrennen um Punkte und damit das Schicksal blühen, nur den letzten Platz vermeiden zu können. Kein Heimdreier, allenfalls zwei Punkte auswärts an tristen Eishockeywochenenden. Nun scheint zwar der Knoten nach dem Heimdreier gegen Bad Nauheim, dem Auswärtssieg in Kaufbeuren und dem souveränen Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen geplatzt, aber nach der Niederlage in Kassel bei den ‘Schlittenhunden’ ist man in der Tabelle weiterhin mau positioniert und muss punkten. Dringend! Und möglichst umfangreich.

Bändiger der Eislöwen: Hare über alles

Musste man dem überragenden Goalie des HEC in den vergangenen Playdowns in dieser Spielzeit häufig allenfalls mittelmäßige Leistungen bescheinigen, war Andrew Hare gegen die Gäste aus Sachsen am 17.11.2017 einfach überragend. Er strahlte eine ungeheure Ruhe aus, welche sich auch auf seine Vorderleute übertrug. Ergebnis: Ein souveräner 4:0-Sieg gegen die Kufenflitzer aus dem Elbflorenz und ein prächtiger Start nach dem Deutschland-Cup. Zur Erinnerung: In den letzten Spielzeiten verloren die Heilbronner Puckjäger gerade nach der Länderspielpause völlig den Anschluss an das Mittelfeld. Nun: Ein dritter Sieg in Folge. Die Weichen für eine Aufholjagd in Richtung Playoff-Plätze schienen gestellt. Doch es kam anders.

Klare Klatsche bei den Huskies wegen mangelnder Torchancenverwertung

Am Ende blieb im Lager der Falken nur die Erkenntnis, dass das Flache ins Eckige muss. Wer die Scheibe nicht im Kasten des Gegners versenkt, fährt im Eishockey zu 99,9% ohne Punkte nach Hause. So auch die Falken am vergangenen Sonntag gegen die ‘Schlittenhunde’. Absolut ebenbürtig war man bei den Hessen. Als Gästeteam gegen die Topmannschaft aus Hessen sogar mit einem Plus an Torschüssen. Allein: Nichts Zählbares in der Torstatistik. Beste Chancen wurden unkonzentriert, teilweise sogar leichtfertig vergeben. Oder man scheiterte am glänzenden Mirko Pantkowski im Tor der Huskies. 0:3 hieß es am Ende. Wohl etwas frustiert ob dieses Rückschritts trat man die Heimreise in die Käthchenstadt an.

Punkte müssen her: Schnell!

Fazit nach 18 Spielen der Falken. Wieder nur Vorletzter! Aber: “Nur” sechs Punkte auf den ersehnten Pre-Playoff-Platz 10! Mit Bayreuth und Ravensburg stehen in noch kurzfristig machbar erscheinender Distanz Mannschaften vor dem HEC und den Plätzen an der Pre-Playoff-Sonne, die an sich schwächer als die Falken einzustufen sind. Nun also heißt es am Freitag, den 24. November, siegen gegen den Tabellennachbarn aus Weißwasser und dann – bitte! – auch in der verbotenen Stadt gegen die angeblich ‘Stählernen’ aus Ludwigsburg-Nord!

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