Eine Anfahrt im Zeichen des Alkohols und guter Stimmung – sowie Bananen für die Spieler

Die Treuen riefen und ein Mob von über 50 Personen fand sich ein, um im Wetteraukreis die rot-weiß-blauen Farben hochzuhalten. Muskelbepackte kahlrasierte Zeitgenossen, ergänzt um angebliche „Gewalttäter Sport“ schickten sich an, die Bastion Bad Nauheim für die Falken einzunehmen. Der Alkohol floss in Strömen und so konnten sich die gut geölten Kehlen vor Ort auch richtig austoben.

Kleine lustige Randnotiz: In Bad Nauheim musste der Treuen-Bus kurz anhalten. Grund: Für die HEC-Kufencracks musste Kraftnahrung besorgt werden: Bananen! Damit zeigt sich auch in nahrungsmitteltechnischer Sicht einmal mehr, dass die “Treuen” der verlängerte Arm der Vereinsführung sind.

Wie üblich genossen die einheimischen Fans nach Ankunft der “Treuen” in der Gesunheitsstadt uniformierten Artenschutz – wobei der offensichtlich miserable Fitnesszustand der Ordnungshüter alle Steuerzahler sehr bedenklich stimmen musste.

Unsere Jungs kamen schlecht aus den Puschen

Leider kam unsere Mannschaft schlecht aus den Startlöchern. Gut defensiv stehend ging nach vorne  im ersten Drittel so gut wie nichts. Torlos ging es ins zweite Drittel. Erwähnenswert ein mehr als strittiger Penalty, der den einheimischen Karikaturen von „Roten Teufeln“ zugesprochen wurde. Der angeblich von Mapes gefoulte Dominik Meisinger hat sich bei der dilettantischen Ausführung offensichtlich vor unserem Super-Goalie Andrew Hare in sein teuflisch rotes Höschen gemacht und schoss meilenweit übers Heilbronner Gehäuse. Erbärmlich. Im zweiten Drittel gestalteten die Falken dann das Spiel offener und kamen zu guten Torchancen. Leider konnte unsererseits auch weiterhin kein  Treffer erzielt werden. Besser aus Sicht der Hausherren machte es Krestan auf Seiten der Hessen, der aus einer unübersichtlichen Szene heraus in der 26. Minute seine Farben in Führung brachte.

Ohne eigene Tore gewinnt man nicht

Bei weiterhin verteiltem Spiel wollte unseren Falken an diesem Tage einfach kein Treffer gelingen. Pauli sorgte in der 58. Minute für den faktischen K.O. unserer Mannschaft, Sylvester mit einem Schuss ins leere Tor in der Schlussminute für den totalen K.O..

Fazit: Alles in allem eine verdiente Auswärtspleite unserer Falken, die aber deutlich zu hoch ausfiel. Was unserer Truppe (noch) fehlt, ist ein Knipser. Die prächtige Stimmung im Treuen-Bus und die geniale Kunst deutschen Brauertums ließ alle Falken-Anhänger trotz alledem glücklich und zufrieden in ihre Heimatstadt Heilbronn zurückkehren.

(Anmerkung der Redaktion: Vielen Fachleuten ist nicht entgangen, dass unser vor Wut schnaubender Propagandaminister im Eifer des Gefechts den foulenden Mapes aus unseren Reihen mit dem den Penalty ausführenden Meisinger verwechselte. WIR meinen: Erbärmlich! Daher erhält der Propandaminister ein Spiel Sperre!)

 

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