Erneute Heimpleite gegen den SC Riessersee

Quo vadis, Heilbronner Profi-Eishockey?

Vor den Spielen unter dem Weihnachtsbaum ist weiterhin unklar, wohin die Reise der Heilbronner Kufenflitzer in diesem Jahr gehen wird. Einem alles in allem ungefährdeten Auswärtssieg in Bayreuth ließen die Mannen um Gerhard Unterluggauer eine fade Heimniederlage gegen das Traditionsteam aus Riessersee folgen. Wie so oft wurden gegen Driendl und Co. die Punkte bereitwillig abgeliefert. Eine weitere schwere Bürde im Kampf um Platz 10.

Gutes Debüt des neuen Mannes mit dem unaussprechlichen Namen: Marcel Melichercik

Der HEC-Stadionsprecher meinte ja kürzlich scherzhaft, er habe eine Woche lang den Namen des neuen HEC-Goalies geübt. So viel Zeit hatte der Stadionsprecher in Bayreuth nicht – und doch ging er ihm über die Lippen. Über die Torlinie freilich brachten die Gastgeber den Puck beim Neuen zwischen den Pfosten so gut wie gar nicht unter. Ein guter Start des Hare-Nachfolgers konnte man im Lager der HEC-Verantwortlichen erleichtert feststellen. Ein guter Auftritt der Falken. Balsam auf die Seele nach der Heimpleite gegen die Powerstars aus Ravensburg. Am Ende stand ein deutlicher 2:5-Auswärtssieg zu Buche.

Riessersee schnappt sich souverän die Punkte in Heilbronn

Wieder einmal zeigte sich dann am vergangen Sonntag, dass der HEC mit mageren 13 Pünktchen Schlusslicht in der Heimtabelle ist. Da kann man auswärts glänzen, wie man will. Die Falken vergeigen ihre Heimspiele viel zu häufig – gegen schwächer eingeschätzte Gegner, gegen Tabellennachbarn und gegen Spitzenteams sowieso. Gegen die Partenkirchener könnte man die Punkte wie dereinst die Bayern auf dem Betzenberg eigentlich in Zukunft gleich per Post ins Werdenfelsener Land schicken, so muss man dies als frustrierer HEC-Anhänger nüchtern konstatieren. Allein es bleibt die Hoffnung, die allerdings gegen abwehrstarken Gäste abermals unerfüllt blieb. Eine solide Leistung reicht nicht gegen den SCR, da muss ein Sahnetag her. Den hatte auch der neue Goalie an diesem Tag nicht, zeigte aber dennoch eine gute Leistung. Teilweise allein gelassen, musste er sich im zweiten Drittel in Unterzahl erst im dritten Nachfassen den Garmischern zum 0:2 geschlagen geben. Vier Treffer kassierte auch der HEC an diesem Tag, bei einem eigenen Torerfolg, der allerdings nicht mehr als Ergebniskosmetik darstellte.

Krebsgang des HEC muss aufhören

Die Berg- und Talfahrt der Unterländer Puckjäger muss ein Ende haben! Keine Frage. Der Krebsgang der letzten Wochen mit einem Schritt vor und zwei zurück ohne ein nachhaltiges Vorankommen in der Tabelle ist gefährlich. In diesem Jahr gibt es in der DEL2 keine Loosertruppe! Da reicht ein Wochenende, um wieder zurückzufallen, ein zweites Katastrophenwochenende ist dann bereits geeignet, ganz nach unten durchgereicht zu werden. Das kann und darf nicht sein! WIR TREUEN wünsche uns dieses Wochenende zwei Siege – wie immer. Ganz besonders wünschen WIR uns wieder einmal ein attraktives und erfolgreiches Heimspiel gegen die Gäste aus Crimmitschau. Zum dritten Advent!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.