Nach dem Traum-Viertelfinale gegen Ludwigsburg-Nord: Am Sonntag marschiert aus Heilbronn der “Schwarze Block” auf!

Beim dritten Spiel des Traum-Viertelfinales soll die Farbe schwarz dominieren!

Keine Sorge! Es ist nicht geplant, martialisch aufzutreten. Schon gar nicht im Stile krimineller Assozialer aus dem rechtsautonomen Spektrum, die eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Gewiss wird nie von Seiten der Heilbronner Eishockey-Gemeinde Gewalt gegen Sachen oder gar Personen ausgehen. Die Freude am Sport steht immer im Vordergrund. Trotzdem haben die Heilbronner Eishockey-Fanclubs in einer koordinierten Aktion für Sonntag vorgeschlagen, möglichst das Auftreten der Anhänger im Heilbronner Auswärtsblock in schwarzer Kleidung zu gestalten. Ludwigsburg-Nord darf sich also auf einen gutgelaunten und siegessicheren “Schwarzen Block” aus Heilbronn freuen.

Aufruf zur Fairness durch den Fanbeauftragten des Heilbronner EC

Wir Treuen schließen uns in vollem Umfange dem Aufruf des Heilbronner Fanbeauftragten an.

Für uns Treue gilt wie für alle Heilbronner Eishockeyfreunde: Begeisterung ja – Randale nein!

 

Nach dem Zittersieg gegen die Dresdner Eislöwen: Heilbronn: Dein Kampf – Dein Sieg!

Nach der Schlusssirene kannte der Jubel der Falken keine Grenzen: Marcel Melicherciks Tor wurde im Siegestaumel gestürmt.

Rückblick auf eine durchwachsene Hauptrunde

Mehr als erfreulich endete die Hauptrunde der DEL2-Spielzeit 2017/2018 mit einem Sechs-Punkte-Wochenende nach Siegen zuhause gegen die Löwen Frankfurt und auswärts bei unseren mitteldeutschen Sportfreunden aus Crimmitschau. Dieser versöhnliche Schlussakkord darf allerdings nicht über eine Hauptrunde im Achterbahnmodus hinwegtäuschen. Nach einem veritablen Katastrophenstart im ersten Viertel der Saison rappelten sich die Heilbronner Kufenflitzer auf. Höhepunkt zum Jahreswechsel die drei Heimsiege gegen die letzten drei DEL2-Meister. Da durfte der geplagte HEC-Anhänger schon von der direkten Qualifiation zu den Meisterschaftsspielen träumen. Genauso steil wie der scheinbare Aufstieg der Unterländer Puckjäger zur alten Stärke erfolgte dann die Ernüchterung im Lager der Falken. Gegen keines der Kellerkinder aus Bayreuth und Tölz wurden zuhause drei Punkte eingefahren. Gegen Ravensburg setzte es im Kampf um eine bessere Platzierung erneut eine bittere Heimniederlage. Dass alle Punkte gegen Riessersee abgegeben wurden, muss gar nicht mehr erwähnt werden. Wir Unterländer wurden also wieder auf Platz 10 durchgereicht. Teilweise war sogar die Qualifikation zu den Meisterschaftsspielen gefährdet. Freiburg kam gefährlich nahe heran. Doch das Punktepolster reichte und mit dem Schlussspurt am letzten Spieltagwochenende katapultierte sich der Falkentross noch auf Platz 9. Zu Euphorie besteht ungeachtet dessen kein Anlass. Nach vier absolut unterirdischen Spielzeiten erreichten die Falken im fünften Spieljahr ihr Minimalziel. Mehr nicht!

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Treuen-Auswärtsfahrt nach Bayreuth: Eine Masse voller Hass und voller Wut

“Eine Masse voller Hass und voller Wut….”

Stalingrad 2.0 am 23. Februar 2018 – ironischerweise: auf dem Parkplatz direkt vor dem Freibad “Am Gesundbrunnen”

Voll besetzt sollte der Bus nach Bayreuth zum möglicherweise vorentscheidenden Spiel in der Wagnerstadt sein. Voller Vorfreude waren sie pünktlich zur Abfahrt angetreten. Doch es sollte anders kommen.

Eine Masse voller Hass und voller Wut

Die Stimmung schlug unerwartet um. „Eine Masse voller Hass und voller Wut, die alles für die Mannschaft tut..“ so titelten einst junge Männer mit modischen Kurzhaarfrisuren zu Beginn der 90er-Jahre. Ein gereizter Mob entstand in der Tat aus bestgelaunten Eishockeyanhängern, die sich teilweise eigens für die Auswärtsfahrt der Treuen Urlaub nehmen mussten. Aber die schlechte Laune galt nicht rivalisierenden Fans oder wendete sich aus sozialem Frust gegen irgendwelche Sachen. Sie galt einem Busunternehmen wie sich bald herausstellen sollte. “Treuen-Auswärtsfahrt nach Bayreuth: Eine Masse voller Hass und voller Wut” weiterlesen

Jahreshauptversammlung am 20.02.2018

Die Fäuste gereckt! (Gruppenbild von der JHV der “Treuen” im Waldheim, Leingarten)

Am vergangenen Sonntag trafen sich 30 Mitglieder zu unserer jährlichen Hauptversammlung im Waldheim in Leingarten. Nachdem sich jeder mit Getränken eingedeckt hatte, ging es auch schon los. Es wurde konstruktiv miteinander diskutiert.

Zu allererst gab Markus, in seiner Funktion als erster Vorstand, einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Es standen auch einige Posten des Vorstands zur Wahl. Uwe Glaser wurde erneut zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Kai Hagenah wurde als zweiter Orgaleiter wiedergewählt. Er und Manne werden in Zukunft von Hefe und Thomas Straub unterstützt. Somit können die anfallenden Aufgaben im Vorfeld einer Auswärtsfahrt auf noch mehr Schultern verteilt werden.

Nachdem alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet waren, ging es zum gemütlichen Teil über. Nach einer gemeinsamen Stärkung haben die verbleibenden Mitglieder die Zeit bis zur Abfahrt zum Stadion mit einigen heiß umkämpften Partien Billard überbrückt. Hierbei konnten einige kunstvoll ausgeführte Stöße beobachtet werden.

Um 17.00 traf man sich zu unserem „Pre-Game-Warm-Up“. Gemeinsam marschierten wir ins Stadion und feuerten unsere Mannschaft gegen die Ravensburger Towerstars an. Leider hat es nicht zum Sieg gereicht (Endstand 1:2).

Umso wichtiger ist die Partie am Freitag in Bayreuth. Wir hoffen und glauben an einen Auswärtssieg und freuen uns auf alle, die uns auf der Bus-Tour begleiten.

Die Treuen

Sieg – mit dem Rücken zur Wand!

Sieg Heilbronn! Über Bietigheim in die Pre-Playoffs!

Herannahende Füchse mit großem Kampf abgewehrt

Bis auf fünf Punkte waren sie herangekommen die Gäste aus der Lausitz. Teilweise grausige Spiele hatten die Falken zuletzt abgeliefert. Da war selbst Platz zehn für die Unterländer in Gefahr. Und das Momentum sprach für die in der Tabelle aufkommenden Gäste. Der Trend gegen die Unterländer.  Abermals ein wegweisendes, ja ein Schicksalsspiel stand am Freitag, den 9. Januar 2018, am Europaplatz an. Justin Kirsch war es im Schlussdrittel zu verdanken, dass man einen 1:2 Rückstand drehen konnte. Vorsprung auf den direkten Konkurrenten aus dem „Osten“ ausgebaut. Zudem Mut geschöpft vor dem Derby in Ludwigsburg-Nord am 11. Januar.

Punkterfolg auch bei den „Stählernen“

Mit einem großen Tross der stimmungsvollen „Treuen“ ging es zum verhassten, gleichwohl souveränen Tabellenführer nach Ludwigsburg-Nord. Wieviel Potential in der Mannschaft der Falken steckt, zeigten sie abermals bei den Hausherren aus dem Ellental. In einer weiteren Etappe der Heilbronner Achterbahnsaison in der Spielzeit 2017/2018. Am Ende stand es 2:2 nach der regulären Spielzeit. Das Penalty-Schießen musste entscheiden – mit dem besseren Ausgang für die Hausherren. Einen unerwarteten Punkt entführten die Falken damit dennoch. Ein weiteres Pünktchen auf dem Weg in die Pre-Playoffs.

Souveräner Sieg bei den Huskies aus Kassel

Unter der Woche ging es für die Falken zum zweiten, von drei aufeinanderfolgenden Auswärtspartien ins Hessische. Von Anfang an zeigten die Heilbronner Puckjäger, dass der Sieg heute nach Heilbronn gehen muss – und wird. Gegen unsicher wirkende Hausherren agierten die Falken clever  und gingen auch in dieser Höhe verdient mit 2:5 als Sieger vom Eis. Weitere drei Punkte für den HEC – und nicht nur das: Die Heilbronner rücken damit auf Platz 9 vor.

Klarer Kurs auf die Pre-Playoffs

Man soll es bei den Falken nicht beschreien. Aber in einer Saison stehen die Zeichen in den  letzten Schlachten der Hauptrunde klar auf Playoff-Kurs. Nach vier Jahren desaströser Leistungen : endlich!

Am heutigen Freitag in Bad Tölz kann es daher nur ein Motto geben:

 

Sieg Heilbronn!

 

Sieg – für Die Pre-Playoffs!

 

Unterirdische Heimpartie läßt die Falken auf Rang 10 taumeln

Nach der Heimpleite gegen Bad Nauheim war Fremdschämen angesagt!

Die Achterbahnfahrt der Falken in der Spielzeit 2017/2018 geht weiter

Da dachte man im Lager der nun im fünften Jahr enttäuschten Falken-Anhänger, der Bock sei nach den drei Heimsiegen gegen die letzten drei DEL2-Meister umgestoßen, da kacken die Heilbronner Puckjäger gegen die (Vor-)Letzten aus Bayreuth und Tölz zuhause jämmerlich ab. Punkte holt man mehrheitlich in der Fremde und mutet dem geplagten HEC-Fan auch in der fünften Spielzeit indiskutable Heimauftritte zu. Dann ringt man trendwidrig am Dienstag, den 23. Januar 2018, in einem heroischen Kampf die Playoff-Konkurrenten aus Dresden nieder und zähmt mit einer beeindruckenden Energieleistung die Eislöwen, um sich nach einer entschuldbaren und deutlich zu hoch ausgefallenen Niederlage in Frankfurt zuhause gegen die “roten Teufel” bis auf die Knochen zu blamieren.

Lustloses Alibi-Eishockey gegen den direkten Konkurrenten aus dem Wetteraukreis

Es ist und war eng zwischen Platz 5 und Platz 10.  Nach dem kaum mehr als Eishockeyspiel zu bezeichnenden Auftritt gegen die biederen Gäste aus Bad Nauheim taumeln die Falken nach etlichen verschenkten Heimpunkten gegen Kellerkinder der Liga nun wieder in Richtung letzter Platz für die Playoff-Qualifikation. Derzeit liegen noch achte Punkte zwischen den auf Platz 10 rangierenden Falken und den deutlich aufkommenden Lausitzer Füchsen. Schon neun Punkte liegt man hinter dem legendären ESV Kaufbeuren auf Platz sechs. Das war vor wenigen Spieltagen noch ganz anders. Was hegten die Falken-Fans nach dem Sieg gegen Dresden noch an Hoffnungen! “Unterirdische Heimpartie läßt die Falken auf Rang 10 taumeln” weiterlesen

Böser Rücksetzer für den HEC

Erneute deprimierende Heimpleite gegen ein Kellerkind: Die Bayreuth Tigers gewinnen nach Penaltyschießen mit 2: 3 bei abermals indisponierten Heilbronner Falken

Desolates Auftreten auch im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth

Man hatte es befürchten müssen. Und es kam leider so. Wenn die Falken das Spiel machen müssen, kann der Gegner offenbar nicht schlecht genug sein und geht dennoch als Sieger vom Eis. Gegen die Kellerkinder aus Tölz mit null Punkten und gegen Bayreuth am vergangenen 19. Januar mit einem Pünktchen verloren die Falken in aussichtsreicher Position beide Heimspiele. Damit wurden abermals leichtfertig Heimpunkte verspielt. Es lohnt nicht, über eine erneut deprimierende Heimvorstellung überhaupt zu schreiben. Erbärmlich. Stückwerk allenthalben!

Eklatante Heimschwäche, desaströses Spiel in Über- und Unterzahl

Wichtig ist erneut festzuhalten: Die Falken weisen eine eklatante Heimschwäche auf. Mit 26 Punkten holte man am Europaplatz nach  insgesamt 38 Spielen der Hauptrunde drei Punkte weniger als in der Fremde. Der dritte Platz in der Gasttabelle bringt angesichts der Heimschwäche und Platz10 in der Heimtabelle nichts. Der vorletzte Platz in Über- und Unterzahl hindert die Falken zudem nachhaltig, das untere Mittelmaß auch in der fünften Spielzeit endlich zu überwinden.

Erneute 4:7-Schlappe in Garmisch

Trotz jeweiliger 0:1 und 1:2-Führung im ersten Drittel kamen die Falken am Sonntag, den 21. Jänner, abermals in Garmisch am Ende ziemlich böse unter die Räder. Deutlich zu hoch, aber was zählt ist allein das, was am Ende auf der Anzeigetafel steht. Die Gastgeber drehten das Spiel nach mehrmaliger Überzahl bereits im zweiten Drittel nach Toren. Im Schlussdrittel spielten die Mannen des SC Riessersee dann richtig auf. Die Falken konnten kurz vor Schluss nur noch mit dem 4:7 Ergebniskosmetik betreiben. Mehr nicht. Es bleibt also dabei: Wie dereinst der große FC Bayern in den siebziger und achtziger Jahren auf dem seinerzeit gefürchteten Lauterer “Betzenberg” könnten die Falken die Punkte gleich per Post nach Garmisch schicken!

Richtungsweisendes Duell gegen die Dresdner Eislöwen

Bereits am Dienstag geht es zuhause gegen die Gäste aus Sachsen entscheidend zur Sache. Gegen die Playoff-Konkurrenten muss daher am heimischen Europaplatz zwingend ein Sieg her – auch wenn man zuhause antritt, was den Unterländern – zumindest statistisch  betrachtet – richtig schwer fällt. Drücken wir also den Falken die Daumen oder noch besser: Feuern wir unsere Kufenflitzer beim kommenden Heimspiel fulminant an. Die „Treuen“ stehen weiterhin unbeirrt zum HEC, fordern nun aber endlich wieder Leistung ein! Die Siege gegen DEL2-Schwergewichte zu Jahreswechsel haben gezeigt, dass die Mannschaft es kann. Nun muss sie es uns erneut zeigen. Dringend!

Auf nach Bayreuth! Die Wagnerstadt im Sturm erobern! Nur mit den “Treuen”!

Letzte Auswärtsfahrt der “Treuen” während der Hauptrunde 2018

Am 23. Februar 2018 rufen die “Treuen” erneut zum Sturm auf die Wagnerstadt auf!

Wie Ihr alle wisst, sind die Playoff-Plätze so heiß umkämpft, wie lange nicht mehr. Und unsere Falken haben sogar die Chance auf einen Platz unter den ersten sechs, der direkt zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Aber jeder Punkt ist wichtig, denn damit würde man sich eine bessere Position für die Pre-Playoff-Plätze erkämpfen. Hier geht es ums Heimrecht und natürlich ein Duell gegen einen scheinbar schwächeren Gegner! Also: Jedes Spiel zählt!

Optimistisch in die entscheidenden Spiele: “Die Treuen” und der HEC

Daher ist auch jeder Falken-Anhänger gefordert – Eure Unterstützung zählt! Setzen wir daher also in einem wie immer stimmungsvollen Treuen-Bus bei reichlich stimmungsaufhellenden Getränken zum Sturm auf die Wagnerstadt an.

Wann? 23. Febraur 2018,  Abfahrt ist um 15.00 Uhr

Wo? Auf dem Parkplatz Freibad Gesundbrunnen.

Wieviel? Der Preis beträgt 20 €.

Anmeldung wie üblich bei Manne und Hacki im Stadion, auf unserer Facebook-Seite oder hier auf unserer HP!

 

 

Peinlich peinlich, HEC! Desolate Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten!

Im Bild: Vor dem Anpfiff war die Falkenwelt noch in Ordnung!

Der gefühlte Zweite ist tatsächlich nur Neunter

Vor Spielbeginn am vergangenen Freitag, 12. Januar 2018, schien noch alles klar. Alle Zeichen waren auf Sieg gestellt. Eigentlich. Was dann folgte, war ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Falken-Zeiten. Eine desolate Darbietung. Pomadiges Pirouettenlaufen lustloser Akteure im HEC-Trikot. Ursachenanalyse: Gefühlt sind die Falken nach eigener Auffassung Zweiter – nur ganz knapp hinter Ludwigsburg-Nord. Die letzten drei überzeugenden Heimspiele gegen drei ehemalige DEL2-Meister haben die Mannschaft ganz offensichtlich in diesem Gefühl bestärkt. Wohl zu sehr! Nach kürzester Zeit hat sich aber offensichtlich Patina über den Ruhm der jüngsten Vergangenheit gebildet. Fakt ist: Die Falken waren und sind nur 9. (in Worten: Neunter!) – vor und nach der peinlichen Heimpleite gegen die wackeren Tölzer! Es war ein Spiel des Tabellenneunten gegen den Tabellenvorletzten, nicht des Tabellenzweiten gegen ein Kellerkind der Liga. Und die Heilbronner Kufenflitzer spielten auch wie ein Tabellenneunter! Potential – nach Eigenanschau und Expertenmeinung zweifellos vorhanden – ist das Eine. Was zählt, ist frei nach Otto Rehagel aber “auf’m Eis”!

3:0-Führung im eigenen Stadion leichtfertig verspielt

Trotz fahrigen Spiels, leichtfertiger Puckverluste und Alibi-Zweikampfführung kamen die Falken u.a. durch zwei Überzahltore zunächst zu einer ungefährdet scheinenden 3:0-Führung. 1:0 hieß es nach dem ersten Drittel. Kurz nach der Drittelpause folgte das 2:0. Mit dem 3:0 von Gelke schien die Partie gelaufen. Gegen zwar engagierte, aber biedere Tölzer Löwen sollte eine mehr als mittelmäßige Leistung dann ja wohl doch reichen, dachte man wohl im Falkenlager. Die klare Führung aber ließ die Unterländer Puckjäger gänzlich vom Eis abheben. Kein Zugriff mehr. Keine erkennbare Defensivarbeit mehr, die den Namen verdient. Man ließ Marcel Melichercik ein ums andere Mal sträflich allein. Der wehrte sich nach Kräften, war aber bei Einschüssen gänzlich frei stehender Gästeakteure aus kürzester Distanz machtlos. Wie eine Seuche kamen die Tölzer nach und nach über die Falkenspieler. Der Fehlerteufel schlich sich ein. Und offensichtliche Überheblichheit. Tor um Tor schlossen die Gäste auf. Bereits in der 29. der Anschlusstreffer. Eine drittelübergreifende 2+2-Strafe ermöglichte den Gästen, angetrieben vom überragenden Schlager, den Anschlusstreffer kurz vor der zweiten Pausensirene und gleich nach Beginn des Schlussdrittels den Ausgleich. Erneut in Überzahl gegen gänzlich desorientierte Falken die Führung der Tölzer. Gegen die kopflos anrennenden Unterländer Puckakteure hatten die Löwen aus dem tiefen Süden wenig Mühe, die Führung zum verdienten Sieg über die Runden zu bringen. Indiskutabel, HEC! Das Fehlen von Maylan, Ross und Heatley, dazu noch kurzfristig Palka keine Entschuldigung.

‘Sechs-Punkte-Spiel’ gegen Ravensburg

Nun rangiert man im Falkenlager nur noch einen winzigen Punkt vor den roten Teufeln aus Bad Nauheim auf Platz 9. Abstand zu Platz 11 derzeit neun Punkte. Ein Polster fraglos, aber keines, auf dem man sich ausruhen darf. Und der beinharte Kampf um die Playoff-Plätze spitzt sich zu. Am heutigen Sonntag, den 14. Januar, geht es gegen die Ravensburg Towerstars. Gegen die mit sechs Punkte Vorsprung auf Platz 6 positionierten Oberschwaben gilt es nun, die Scharte der deprmierenden Heimpleite gegen Tölz auszuwetzen. Ein ‘Sechs-Punkte-Spiel’!

 

Nach der Kür kommt die Pflicht

Im Bild: Ausverkauftes Haus im Derby gegen Ludwigsburg-Nord

Drei Mal Heimgala gegen die letzten drei DEL2-Meister

Kaum zu glauben, was die Heilbronner Kufenflitzer den Zuschauern in den letzten drei Heimspielen boten. Dem bis dato besten Spiel der Saison am 30.12.2017 gegen die Huskies ließen die euphorisierten Falken ein souveränes 4:1 gegen die Löwen Frankfurt folgen. Gegen die angeblich Stählernen aus “Ludwigsburg-Nord” – vor endlich wieder einmal ausverkauftem Haus – setzten die Unterländer ihre Erfolgsserie fort und schlugen den unangefochtenen Tabellenführer im Penalty-Schießen mit 6 : 5. So erfreulich diese Siege waren, so wenig haben sie die Falken in der Tabelle nach vorne gebracht. Weiterhin sechs Punkte Rückstand auf die Ravensburger auf Platz 6, nur ein kümmerlicher Punkt fehlt auf die einen Rang besser platzierten Kaufbeurer. Der HEC weiterhin in Lauerstellung auf Platz 9, immerhin derzeit vier Punkte vor den “Roten Teufeln” aus Bad Nauheim.

Pflichtaufgabe gegen lauf- und kampfstarke Tölzer Löwen

Wer glaubt, dass das kommende Spiel gegen die Tölzer Löwen, die abgeschlagen auf dem vorletzten Platz rangieren, ein Spaziergang wird, wird sich getäuscht sehen. Gesperrte Spitzenspieler und die Pflicht, nun selbst das Spiel machen zu müssen, sind die unangenehmen Vorgaben, um am Freitag, den 12.01.2018, im Lager der Falken einen alles andere als gemütlichen Abend verbringen zu können. Die Tölzer sind lauf- und kampfstark, haben nichts zu verlieren. Der HEC womöglich geistig noch in weltentrückten Sphären angesiedelt, sich als potentielles Spitzenteam zu sehen. Vorsicht ist also mehr als geboten, denn Ausrutscher führen in diesem Saisonstadium sofort dazu, den Anschluss nach oben auf Rang sechs und damit die direkte Playoff-Qualifikation zu verlieren. Zwei maue Spielwochenenden und man klebt wieder auf Platz 10 – nur noch damit befasst, den letzten Pre-Playoff-Platz zu verteidigen. Ein Sieg gegem die Mannen aus dem Tölzer Land ist also Pflicht!