Vor dem Derby: Der HEC endlich in der Erfolgsspur

Im Bild: Der HEC nach der Gala gegen die Huskies

Trotz Heimsiegen gegen Kassel und Frankfurt: HEC weiterhin Platz 9 – aber in Lauerstellung

Trotz einer fulminanten Steigerung der Falken in den Heimspielen gegen die Kassel Huskies sowie gegen die Löwen Frankfurt mit zu Saisonbeginn nicht für möglich gehaltenen überzeugenden Siegen gegen die vorgenannten Spitzenteams treten die Heilbronner Kufenflitzer weiterhin rein tabellarisch auf der Stelle, schließen aber punktemäßig mächtig zu den direkten Playoff-Plätzen auf: Nur noch fünf Punkte Rückstand auf die Ravensburg Towerstars und damit Platz 6. Nun nach dem Sieg in der Verlängerung bei den Lausitzer Füchsen ebenfalls noch fünf Punkte Rückstand zu den Eispiraten aus Crimmitschau, die punktgleich mit Ravensburg auf Platz 7 rangieren. Mit 49 Punkten auf dem Habenkonto wie der ESV Kaufbeuren auf Platz 8 ist man dran – ganz nah dran – an den Playoff-Plätzen im Lager der Unterländer.

Rücksetzer im Heimspiel gegen die neue “Kaufbeurer Stadtmauer”

Nach drei Siegen in Folge erwarteten viele Falken-Anhänger eine Fortsetzung der Serie gegen die Gäste aus dem Allgäu. In einem rasanten Spiel mit disziplinierter Defensivarbeit und hervorragenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten wurde den diesmal über 1.800 erschienenen Heilbronner Eishockeyanhängern in der Tat ein tolles und äußerst spannendes Sportereignis am zweiten Weihnachtsfeiertag dargeboten. Leider vermochten es die Gastgeber nicht, sich und nicht zuletzt ihre leidgeplagten Fans abermals mit drei Punkten zu beschenken. Zwar gerieten die Heilbronner Kufenflitzer zunächst nach der ersten Strafzeit kurz vor Ende des ersten Drittel in Rückstand, konnten aber nur weniger Minuten nach der Drittelpause verdient ausgleichen. Mehr Chancen auf Seiten der Hausherren. da schien die erstmalige Falken-Führung nur eine Frage der Zeit, aber die Gäste mit imposanter Eishockey-Vergangenheit erwiesen sich an diesem Abend als wenig freigiebig mit den zu vergebenden Punkten. Ein Abwehrbollwerk stellte sich den Falken entgegen, das fast schon an das legendäre Verteidigerpaar Manfred Schuster und Dieter Medicus aus den goldenen achtziger Jahren des ESVK erinnerte. Kein Durchkommen. Im letzten Drittel wirkten die Kaufbeurer dann stärker, ohne aber dominant zu sein. Die Falken hatten kurz vor Schluss zudem Pech mit einem Lattenroller, genauso verfolgte sie das Schusspech in der  Verlängerung als Alderson zunächst einen Lattenknaller zu verzeichnen hatte. Mit dem ersten ernsthaften Angriff der Allgäuer mussten die Unterländer schließlich das unglückliche 1:2 in der Verlängerung hinnehmen. “Vor dem Derby: Der HEC endlich in der Erfolgsspur” weiterlesen

Der HEC vor Weihnachten auf dem Vormarsch! Platz 8 im Visier!

(Im Video: Der HEC lässt sich auch vom Teddybear-Toss in Freiburg nicht stoppen! Klarer Auswärtssieg der Falken!)

Endlich! Das ersehnte Sechs-Punkte-Wochenende!

Es wurde von Seiten von uns “Treuen” gefordert. Und es wurde brav von Seiten der Mannschaft erfüllt. Zum Rückrundenauftakt wurde zunächst ein souveräner Auswärtssieg in Bad Nauheim errungen, am vergangenen Sonntag wurden dann die Gäste aus Crimmitschau aus der Halle geschossen!

Wie im Playoff-Modus

Die Substanz, die Qualität der Mannschaft war zweifellos schon immer vorhanden. Nun wird das Potential der Truppe 2017/2018 offenbar. Gegen die wenig teuflischen “Red Devils” fuhr man auf Seiten der Heilbronner Kufencracks am vergangenen Freitag einen alles in Allem ungefährdeten Auswärtssieg ein. Zur Erinnerung: Zu Spielzeitstart ging man im beschaulichen Bad Nauheim trotz “Treuen”-Unterstützung mit 0:3 unter. Diesmal zeigten die HEC-Stars, dass sie Meister ihres Fachs sind und bügelten die roten Teufel im eigenen Stadion erbarmungslos weg. 2:6 – und damit leistungsgerecht.

Schlachtfest in Heilbronn

Da kamen die Gäste aus Sachsen gerade recht. Im “Flow” befindlich wurden die mit beachtlichem Anhang angereisten Gäste aus Crimmitschau übel weggebügelt. Trotz Heilbronner Tiefschlaf zum Ende des ersten Drittels und dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich ließen sich die Falken nicht an ihrem Siegeslauf hindern. 8:3 hieß es zum Ende und damit setzten die Falken ein machtvolles  Zeichen an die Liga: “WIR sind wieder da!”

Erhoffte Punktebeute zu Weihnachten

Am Freitag, den 22.12.2017, reisten unsere Kufen-Cracks zu dem verhassten “Badner-Pack” aus Freiburg. WIR erhofften uns auch im Land der “Gelbfüßler” reiche Punktebeute. Noch viel mehr allerdings sehen wir uns nach einem Dreier am zweiten Weihnachtsfeiertrag im Heimspiel gegen den altehrwürdigen ESVK – gegen beide Tabellennachbarn mussten bzw. müssen Punkte her – und zwar am besten drei! Denn in Anbetracht der Tabellenkonstellatation gibt es kein Verschnaufen, gibt es kein Ruhen! Siege sind Pficht!

Und sie haben es getan!

Dass es für die Heilbronner Kufenflitzer derzeit kein Halten gibt, zeigten die Falken am Freitag, den 22. Dezember, auch im Breisgau. Zwar legte man im Badnerland zunächst los wie die Feuerwehr und ging verdient mit 0:1 in Führung. Dann aber gelang den Gastgebern, mithilfe von ärgerlichen Undiszipliniertheiten das Spiel dank mehrerer Überzahlsituationen zu drehen. Mit einer 3:1-Führung im Rücken ging man auf Seiten der Wölfe mit stolzgeschwellter Brust in die erste Drittelpause. Trotz deutlich verbesserter Leistung im zweiten Drittel kamen die Heilbronner Gäste nur auf 2:3 heran. Das Überzahlspiel und der HEC: eine unendlich scheinende Geschichte der Erfolglosigkeit! Auch wieder im zweiten Drittel bei den Wölfen. Im letzten Drittel allerdings drehten dann die Falken richtig auf und starteten den Turbo. Bereits in der 42. Minute fiel der umjubelte Ausgleich durch Maylan. Der Jubel kannte schließlich in der 50. Minute keine Grenzen als Heywood zur abermaligen Führung für die Falken ins Netz der Breisgauer trifft. Der Rest eines fulminanten Schlussdrittels der Heilbronner ist mit einem technischen Tor und einem in das leere Gehäuse schnell erzählt. Wahnsinn! Mit 3:6 fahren die HEC-Profis den dritten Sieg in Folge ein. Weiter so!

Den ESVK im Visier

Nun auf Platz 9 plaziert, greift man in Heilbronn nach Höherem. Derzeit hat man noch fünf Punkte Abstand auf die Allgäuer. Diesen Abstand sollte man am zweiten Weihnachtsfeiertag dringend um drei Punkte verkürzen, um ausreichend Druck auf die derzeit auf Platz 8 rangierenden Gäste aus Kaufbeuren auszüben. Mit genügend Utnerstützung der Anhänger und mit drei Siegen im Rücken, sollte dies eigentlich machbar sein. WIR Treuen geben wie immer unser bestes und unterstützen die Falken. Mit Macht!

Wohin geht der Weg der Falken? Der HEC im Krebsgang

Erneute Heimpleite gegen den SC Riessersee

Quo vadis, Heilbronner Profi-Eishockey?

Vor den Spielen unter dem Weihnachtsbaum ist weiterhin unklar, wohin die Reise der Heilbronner Kufenflitzer in diesem Jahr gehen wird. Einem alles in allem ungefährdeten Auswärtssieg in Bayreuth ließen die Mannen um Gerhard Unterluggauer eine fade Heimniederlage gegen das Traditionsteam aus Riessersee folgen. Wie so oft wurden gegen Driendl und Co. die Punkte bereitwillig abgeliefert. Eine weitere schwere Bürde im Kampf um Platz 10.

Gutes Debüt des neuen Mannes mit dem unaussprechlichen Namen: Marcel Melichercik

Der HEC-Stadionsprecher meinte ja kürzlich scherzhaft, er habe eine Woche lang den Namen des neuen HEC-Goalies geübt. So viel Zeit hatte der Stadionsprecher in Bayreuth nicht – und doch ging er ihm über die Lippen. Über die Torlinie freilich brachten die Gastgeber den Puck beim Neuen zwischen den Pfosten so gut wie gar nicht unter. Ein guter Start des Hare-Nachfolgers konnte man im Lager der HEC-Verantwortlichen erleichtert feststellen. Ein guter Auftritt der Falken. Balsam auf die Seele nach der Heimpleite gegen die Powerstars aus Ravensburg. Am Ende stand ein deutlicher 2:5-Auswärtssieg zu Buche.

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Oh je, HEC! Das war wieder einmal nichts!

Gefährlicher Abstieg! (Bildquelle: Verena Münch / pixelio.de)

Katastrophenwochenende für die Heilbronner Puckjäger mit nur einem Pünktchen

Da schien es voran zu gehen. Was folgte, war ein Rückfall. In alte, längst überwunden geglaubte Muster. Und nicht zuletzt ein Rücksetzer auf Platz 11. Mit enttäuschenden 25 Punkten! Derzeit scheint nur das verhasste „Badner-Pack“ der Wölfe aus Freiburg noch auf Sicht einholbar. Abstand: Ein mickriges Pünktchen. Gegenüber den roten Teufeln aus Bad Nauheim, denen man ohnehin traditionell die Punkte überlässt, mit sieben und gegenüber dem altehrwürdigen ESV Kaufbeuren mit zehn Punkten scheint schon jetzt der Zug abgefahren. Ernüchterung macht sich breit. Dies umso mehr als die Bayreuth-Tigers und die Lausitzer Füchse auch nur mit jeweils 24 Zählern einen Punkt hinter den Falken rangieren und selbst der Tabellenletzte aus Tölz – denen man auch beim letzten Gastspiel die Punkte großzügig beließ – mit fünf Punkten Abstand noch in Schlagdistanz ist.

Überraschender Wechsel auf der Torhüterposition

Andrew Hare muss überraschend seinen Arbeitsplatz am Europaplatz räumen. Mit Sicherheit auch ein Grund: Die Unruhe in der Geschäftsführung, weil sich wiederum kein Erfolg einstellt im Heilbronner Eishockey. Dabei geht man auch bei der sportlichen Leitung unter Gerhard Unterluggauer ein nicht unerhebliches Risiko ein. Wehe, wenn der neue Goalie nicht einschlägt. Wehe, wenn der Neue zwischen den Pfosten nicht nur einen unaussprechlichen Namen hat, sondern auch sonst Probleme macht. Gewiss, Marcel Melichercik bringt als slowakischer Nationaltorhüter ausreichend Meriten mit – was bekanntlich keine Leistungsgarantie ist. Schlägt der Linksfänger aus der EBEL nicht ein, dann werden die letzten verbliebenen Falken-Anhänger den Heilbronner Übungsleiter zum Teufel wünschen. Warten wir es also ab!

Erbärmliche Punkteausbeute der Falken

Nach den letzten Erfolgen gegen Mannschaften aus dem alten Mitteldeutschland sollte es bergauf gehen. Gerade beim früheren Dauerrivalen um Erfolge und jetzigen Tabellenletzten aus Tölz. Am zahlreichen, stimmungsvollen Anhang seitens der Treuen, der den Heilbronner Kufenflitzern gefolgt war, konnte es nicht gelegen haben. Wohl aber mit Andreas Mechel an einem „Löwen“ im Tölzer Tor, der sich an diesem Abend  in Galaform zeigte, und einer erneut katastrophalen Torausbeute. Mit 1:3 ging es geschlagen nach Hause ins Unterland und am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars sollten dann die Falken vor immer dünner werdender Kulisse – trotz „Familientag“ – erneut zeigen, dass es ihnen an Konstanz und wohl auch Klasse mangelt. Stets lag man in Führung, zwei Mal schluckte man in Unterzahl Gegentreffer gegen die Oberschwaben. Am Ende kassierte man in der Verlängerung nach einem fragwürdigen Penalty das 3:4.

Inferno-Skandal, der keiner war

Wie der Redaktion der „Treuen“ erst am vergangenen Sonntag erfuhr, soll es am Rande des Auswärtsspiels in Tölz zu einer Sachbeschädigung aus Reihen der Heilbronner Fanszene gekommen sein. Ein öffentlicher Post über Facebook löste viel Unruhe aus. Die beschuldigte juvenile Fangruppe „Inferno Heilbronn“ wies die Schuld weit von sich. Es habe sich lediglich um einen Mitfahrer des Inferno-Busses gehandelt. Dem ganzen läppischen Sturm im Wasserglas wurde die Krone dadurch aufgesetzt, dass ruchbar wurde, es habe in Tölz gar keinen Sachschaden gegeben. Dünnwandigkeit und Nervosität mittlerweile also auch im Lager der letzten verbliebenen HEC-Anhänger! Hier wurde offensichtlich von Leuten, die sich zu wichtig nehmen, ein Fass aufgemacht – ohne ernsthaften Anlass. Von Leuten, die offensichtlich gar nicht wissen, was ein „Shitstorm“ ist, der diesen Namen auch verdient. WIR TREUEN halten es demgegenüber mit dem guten alten deutschen Sprichwort: “Zeige mir, wer Deine Freunde sind, und ich sage Dir, wer Du bist!“ Ende der Debatte!

Nach zwei Siegen gegen “Ost-Teams”: Der HEC auf dem Weg nach oben!

(Bildquelle: S. Hofschläger / pixelio.de )

Die Falken rücken vor auf Rang 10 – endlich!

“Es geht voran” – so könnte man derzeit den Saison-Fortgang aus Sicht der Heilbronner Kufenflitzer beschreiben. Gegen zwei Mannschaften aus dem alten Mitteldeutschland wurden jeweils drei Punkte eingefahren. Zwei Siege, die allerdings eine erneute Niederlage bei den verhassten “Stählernen” aus Ludwigsburg-Nord umschließen, bei denen man sich letztlich als chancenlos erwies. Mag die Niederlage beim verhassten Erfolgsclub aus der ‘großen’ Kreisstadt an der Enz auch schmerzlich gewesen sein, versüßt wird dem HEC die Derby-Niederlage durch ein höchst erfreuliches Vorrücken in der Tabelle. Platz 10 – und damit derzeit der letzte Pre-Playoff-Platz. Zwar punktgleich mit Bayreuth, aber auch nur noch zwei Punkte hinter Bad Nauheim auf Platz 9. Danach reißt freilich eine große Lücke auf den ESV aus Kaufbeuren auf, der mit 32 Punkten acht Punkte vor den Falken rangiert.

Souveräner Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse am 24.11.2017

Ähnlich wie gegen die Dresdner Eislöwen im 17. Saisonspiel der Falken wurden auch die weitgereisten Gäste aus Weißwasser ohne Punkte und letztlich ohne Chance nach Hause geschickt. 5:2 hieß es am Ende gegen den Traditionsclub aus den neuen Bundesländern. Ein brillantes Mitteldrittel der Unterlänger Puckjäger bringt die Falken deutlich in Front. Das 4:1 in der 36. Spielminute durch Palka dabei nur ein Beispiel für blitzsaubere Kombinationen der Falken, die man ihnen bis dato kaum zutrauen konnte. Lediglich Undiszipliniertheiten und damit unnötige Strafzeiten lassen die Gäste drei Minuten vor Schluss noch nach deren 2:4-Anschlusstreffer am Sieg schnuppern. Aber auch nicht mehr! Wieder drei Punkte gegen die Gäste aus “Dunkeldeutschland”.

Verdiente Derby-Schlappe in Ludwigsburg-Nord gegen vermeintlich “Stählerne”

Selten hat man als langjähriger Falken-Anhänger ein ähnlich unspektakuläres Spiel gegen den verhassten Dauerrivalen aus Baden-Württemberg gesehen. Souverän spielten die Hausherren auf. Zwei Drittel lang wurde die Niederlage nur hinsichtlich ihrer Höhe in einem erträglichen Rahmen gehalten. 4:0 für die angeblich “Stählernen” hieß es da schon! Spiel gelaufen! Und nur im letzten Drittel vermochten die Gäste das Spiel offenzuhalten und konnten angesichts nachlassender Konzentration der Gastgeber Ergebniskosmetik betreiben. Das Endergebnis der 3:4-Niederlage im Stadion am Ellental gibt nur begrenzt die Kräfteverhältnisse wieder. Bietigheim ist derzeit und wohl auf Sicht eine Nummer zu groß für die Falken. Leider!

Keine Beute für die Eispiraten im eigenen Stadion

Gegen die deutlich besser platzierten Gastgeber aus Sachsen waren die Falken auf dem Papier Außenseiter. Gut, dass es bei dieser Papierform blieb. Crimmitschau blieb an diesem Tag endlich wie zu Saisonbeginn erhofft gegen starke Heilbronner Kufenflitzer ohne Punkte – und ohne Tor. Ein frühes Führungstor in der achten Spielminute durch Heatley gab dem HEC Sicherheit. Der knappe Vorsprung wurde unter anderem trotz doppelter Überzahl der Zwickauer Vorstädter mit vollem Einsatz (Gelke!) und einem brillanten Andrew Hare überstanden. Im letzten Drittel konnten unsere Mannen dann den Sack bei den Eispiraten zumachen und lassen die vermeintlichen Freibeuter aus Sachsen an diesem Spieltag gänzlich leer ausgehen – selbst zieht der HEC aber auf Rang 10 nach oben! Endlich!

Auswärtsfahrt ins ‘Eishockey-Ausland’ ins Tölzer Land

Gegen den Tabellenletzten und die damit wohl zahnlosen Löwen gehen die Falken damit am 1. Dezember sogar als Favorit aufs Eis! Mal sehen, was unsere Kufenflitzer aus ‘Österreich’ – aus dem ‘deutsch-deutschen Duell’ – an Punkten mitbringen. An Unterstützung wird es den Unterländern jedenfalls nicht fehlen. Ein prall gefüllter Bus der “Treuen” macht sich auf den Weg zu den ‘Eishockey-Österreichern‘ aus Tölz und wollen auf gar keinen Fall leer ausgehen. Drei Punkte im Heimgepäck und man beginnt eine Spielzeit mit katastrophalem Beginn allmählich zu stabilisieren. Das dürfen die leidgeplagten Heilbronner Fans fürwahr erwarten.

 

Vor dem Derby in der ‘verbotenen Stadt’: Die Falken noch lange nicht auf Kurs

Im Bild: Jubelnde Heilbronner nach dem souveränen Sieg gegen die Dresdner Eislöwen

Rückblick zur Kalenderwoche 46

Lange Zeit sah es so aus, als würde dem HEC erneut ein Schneckenrennen um Punkte und damit das Schicksal blühen, nur den letzten Platz vermeiden zu können. Kein Heimdreier, allenfalls zwei Punkte auswärts an tristen Eishockeywochenenden. Nun scheint zwar der Knoten nach dem Heimdreier gegen Bad Nauheim, dem Auswärtssieg in Kaufbeuren und dem souveränen Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen geplatzt, aber nach der Niederlage in Kassel bei den ‘Schlittenhunden’ ist man in der Tabelle weiterhin mau positioniert und muss punkten. Dringend! Und möglichst umfangreich.

Bändiger der Eislöwen: Hare über alles

Musste man dem überragenden Goalie des HEC in den vergangenen Playdowns in dieser Spielzeit häufig allenfalls mittelmäßige Leistungen bescheinigen, war Andrew Hare gegen die Gäste aus Sachsen am 17.11.2017 einfach überragend. Er strahlte eine ungeheure Ruhe aus, welche sich auch auf seine Vorderleute übertrug. Ergebnis: Ein souveräner 4:0-Sieg gegen die Kufenflitzer aus dem Elbflorenz und ein prächtiger Start nach dem Deutschland-Cup. Zur Erinnerung: In den letzten Spielzeiten verloren die Heilbronner Puckjäger gerade nach der Länderspielpause völlig den Anschluss an das Mittelfeld. Nun: Ein dritter Sieg in Folge. Die Weichen für eine Aufholjagd in Richtung Playoff-Plätze schienen gestellt. Doch es kam anders.

Klare Klatsche bei den Huskies wegen mangelnder Torchancenverwertung

Am Ende blieb im Lager der Falken nur die Erkenntnis, dass das Flache ins Eckige muss. Wer die Scheibe nicht im Kasten des Gegners versenkt, fährt im Eishockey zu 99,9% ohne Punkte nach Hause. So auch die Falken am vergangenen Sonntag gegen die ‘Schlittenhunde’. Absolut ebenbürtig war man bei den Hessen. Als Gästeteam gegen die Topmannschaft aus Hessen sogar mit einem Plus an Torschüssen. Allein: Nichts Zählbares in der Torstatistik. Beste Chancen wurden unkonzentriert, teilweise sogar leichtfertig vergeben. Oder man scheiterte am glänzenden Mirko Pantkowski im Tor der Huskies. 0:3 hieß es am Ende. Wohl etwas frustiert ob dieses Rückschritts trat man die Heimreise in die Käthchenstadt an.

Punkte müssen her: Schnell!

Fazit nach 18 Spielen der Falken. Wieder nur Vorletzter! Aber: “Nur” sechs Punkte auf den ersehnten Pre-Playoff-Platz 10! Mit Bayreuth und Ravensburg stehen in noch kurzfristig machbar erscheinender Distanz Mannschaften vor dem HEC und den Plätzen an der Pre-Playoff-Sonne, die an sich schwächer als die Falken einzustufen sind. Nun also heißt es am Freitag, den 24. November, siegen gegen den Tabellennachbarn aus Weißwasser und dann – bitte! – auch in der verbotenen Stadt gegen die angeblich ‘Stählernen’ aus Ludwigsburg-Nord!

Muss denn erst Stille einkehren, damit sich etwas ändert? Sechs-Punkte-Wochenende nach Fanboykott

Falken schießen die “Roten Teufel” mit 7:3 aus der Halle

Treuen-Auswärtsfahrt nach Ravensburg : Erneute Niederlage mit drei Toren Unterschied

Am historischen 500. Reformationstag machten sich 50 Entschlossene auf nach Ravensburg. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Heilbronner Kufenflitzer ähnlich entschlossen Eishockey gespielt hätten, wie die Puckenthusiasten im Treuen-Bus nach der Bierflasche griffen. Der Gerstensaft floss in Strömen und gut gelaunt gelangte man zum schmucken Stadion im südlichen Oberschwaben. Mit Leon Frensel im Tor und umgestellten Angriffsreihen sollten die Punkte ins Unterland entführt werden. Es kam – wie so häufig – anders. Nach jeweiligem Ein-Tore-Rückstand konnten die Falken jeweils egalisieren, gingen sogar im zweiten Drittel mit 2:3 in Führung. Allein nach einem 3:3 zum letzten Pausentee gingen die HEC-Kufencracks abermals unter und lieferten ein letztes Drittel ab, wie es der geplagte Falkenfan leider auxch in dieser Saison regelmäßig erdulden muss. Viele Strafzeiten und eine 6:3-Auswärtsniederlage – mit diesem schweren Gepäck trat man auf Seiten der Treuen die Heimfahrt an. Ein Glück, dass es ausreichend flüssige Trostpflaster im Bus gab!

Fanboykott auf Initiative von Inferno gegen die “Roten Teufel” aus Bad Nauheim

Es musste etwas passieren. Also entschloss man sich in den Reihen der juvenilen “Infernos” zur Verweigerung der Unterstützung der Mannschaft. Leider gab es keinerlei Rücksprache mit dem ältesten und bedeutendsten Heilbronner Fanclub, mit uns Treuen. Ärgerlich, dass sich Inferno als Sprachrohr und Alleinvertretungsinstanz der “aktiven Fanszene” aufspielte. Insofern musste am Freitag Abend vor Ort von den anwesenden Treuen das Vorgehen abgestimmt werden. Um nach außen hin ein Zeichen der Geschlossenheit zu setzen, schlossen sich auch die Treuen dem Supportboykott an. Die riesigen Schwenkfahnen blieben diesmal unausgerollt. Und es blieb von Seiten aller Heilbronner Fans auch noch nach Spielbeginn ruhig wie bei einer Trauerfeier. Es herrschte absolute Stille auch bei den treuesten der treuen Fans des Heilbronner Eishockeys, die sich am Freitag, den 03. November, noch bei den Falkencracks einfanden.

Überraschende Spielwende nach 0:2-Rückstand gegen die “Roten Teufel”

Trotz des offensichtlichen Zeichens von den Rängen ging es zunächst auf dem Eis so erbärmlich weiter wie eh und je. Verunsichert, ohne Biss, lag man zum ersten Drittel mit 0:2 zurück. Die Nauheimer hätten unseren desolaten Spielern eigentlich fünf ‘Kisten’ bis zur ersten Pause einschenken müssen, taten es aber nicht – und das sollte sich noch bitter für die Gäste rächen. Die Zuschauer waren schon unruhig, es setzte hämischen Beifall nach amateurhaften Patzern der eigenen Mannschaft. Doch dann bauten die “Roten Teufel” mit ihrer laschen Spielweise die Unterländer auf. Die Falken kamen auf 1:2 heran und eglisierten gar das Spielergebnis mit einem grandios verwandelten Penalty durch Marcus Götz. Zwar lag man bald wieder mit 2:3 zurück, aber das sollte es dann an diesem Tag gewesen sein für die Gäste aus dem Wetteraukreis. Mit 3:3 ging es ins Schlussdrittel. Was dann passierte, ließ alle Falkenanhänger verwundert die Augen reiben. Waren die Falken ab dem zweiten Drittel endlich wieder läuferisch und kämpferisch präsent, sollten sie im Schlussdrittel furios aufdrehen. Nachwuchsspieler Patrick Kurz war es vergönnt, an diesem Tage einen Doppelpack zu schnüren. Traf er bereits im zweiten Drittel zum nicht zuletzt psychologisch wichtigen Ausgleich im zweiten Drittel, so durfte er den Schlusspunkt zum 7:3-Heimsieg setzen. Das dankbare Publikum konnte vorerst versöhnt werden. Die Mannschaft klatschte mit ihren treuesten Fans nach Spielende ab und der Stadionsprecher bedankte sich für die großartige Unterstützung der Falken beim Auswärstspiel in Ravensburg. Die Wogen zwischen Manschaft und Anhängerschaft scheinen also geglättet. Zumindest vorerst.

Trotz erstem Heimsieg: Vor dem Kaufbeurenspiel bereits sieben Punkte Rückstand auf Platz zehn

Es dauerte also bis zum 15. Spieltag, bis sich endlich der erste Heimsieg einstellen sollte. Allein: Gegen Kaufbeuren muss nachgelegt werden, denn bis zum angestrebten Pre-Playoff-Platz sind es bereits sieben Punkte Rückstand. Jetzt darf der Kontakt nicht abreißen, denn dann wäre es bereits die fünfte Saison in Folge eine Spielzeit zum Vergessen für die dankbaren Anhänger der Heilbronner Falken. Aber man sollte von Seiten der Manschaft und des Betreuerstabes die Geduld der Falken-Fans nicht überbeanspruchen. Wir Treuen sehen den Fanboykott gegen Bad Nauheim als eine letzte Warnung an. Wir erwarten, dass die Mannschaft diese Warnung auch verstanden hat.

Mannschaft des HEC hat es offensichtlich verstanden: Sechserpack vor der Deutschland-Cup-Pause

Im Allgäu schafften die Heilbronner Falken endlich den erhofften Befreiungsschlag. Nach dem Brustlöser im letzten Drittel gegen die “Roten Teufel” machten die Heilbronner Kufenflitzer den ersten Sechserpack – abermals in einem furiosen letzten Drittel – in den altehrwürdigen Kaufbeurer-Eislaufhallen klar. Endlich mit vier Sturmreihen konnte aufgedreht werden. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Hausherren zwar in der 21. Spielminute in Führung, die Falken können aber ausgleichen. Das fehlende bisherige Spielglück verhilft den Falken dabei zu einem glücklichen Unentschieden gegen die Gastgeber, bei denen das 2:0 lange in der Luft war. Allein es fiel nicht. Trotz anfänglicher Unterzahl ist auch das letzte Drittel im Allgäu ein Falkendrittel. Diesmal bärenstark: Andrew Hare. Einer der Garanten des Sieges an diesem Sonntag im Regierungsbezirk Schwaben. Nach dem wichtigen 1:2 durch Heatley und dem 1:3 in doppelter Überzahlt lassen die Falken an diesem Tag nichts mehr anbrennen. 1:4 steht es am Ende. Ein grandioses Wochenende für die Heilbronner Falken. Wer hätte das nach dem ersten Drittel gegen Bad Nauheim gedacht?

 

“Am Ende bleibt einem nur noch die Paprikawurst!” – Fazit eines geplagten Falkenfans

Desolate Vorstellung beim gestrigen Heimspiel gegen den EHC Freiburg

Nach dem 2 : 5-Debakel gegen die Freiburger Wölfe ist es an der Zeit, alles zu hinterfragen. Alles. Beginnen muss man mit der Einstellung der Spieler. Hochgelobt, zum Teil mit vielen Vorschusslorbeeren versehen mutet dem leidgeplagten HEC-Fan die indisponierte Truppe von Übungsleiter von Gerhard Unterluggauer auch in der Spielzeit 2017/2018 ein lustloses Puckgeschubse zu. Kein Kampfeswille erkennbar. Kein spielerisches Konzept. Kein Tempo. Und das gegnerische Gehäuse scheint Panikattacken bei den Heilbronner Puckjägern auszulösen. Nicht anders zu erklären ist die Tatsache, dass beim spielerischen Offenbarungseid gegen die Freiburger Wölfe eigentlich nie ein HEC-Spieler im Slot war, um Kombinationen abzuschließen oder Abpraller zu verwerten. So mühten sich die Falken vergeblich ab und spielten bei fünf gegen fünf oder in Unterzahl immer schön um die Freiburger Box herum, ohne die Freiburger Abwehr ernsthaft in Gefahr bringen können. Wie beim Handball beim Spiel um den Kreis. Dezenter Hinweis der Treuen: falsche Sportart. Die beiden erzielten Treffer der Heilbronner stellten absolute Ausnahmen dar an einem Eishockeyabend zum Abgewöhnen im Stadion am Europaplatz.

Katastrophale Leistungen der vermeintlichen Leistungsträger Hare und Götz

Nach dem 0 : 3 der Wölfe war für Andrew Hare am vergangen Sonntag Schluss. Er wurde ausgewechselt. Der große Rückhalt und gefeierte Super-Goalie der Playdowns 2016/2017 findet während der gesamten Saison nicht zu seiner alten Form. Bereits zwei Spiele Denkpause hatte ihm Gerhard Unterlauggauer verordnet. Reaktion? Null! Es ist eher noch schlimmer geworden. Wo bleibt die Ruhe und Souveränität, die der Schlussmann einst ausstrahlte. Gewiss, Hare fängt keine absoluten Kappen, aber er glänzt auch nur noch selten. Hält das, was man eben halten muss, aber eben auch nicht mehr. Frenzel hat daher wohl zu Recht bis auf Weiteres die besseren Karten. Der ‘Propagandaminister’ muss sich schon fast schämen, dass er Marcus Götz zu Saisonstart als Königstransfer bezeichnete. Von Götz hat man erwartet, der Turm im Heilbronner Abwehrbollwerk zu sein. Was der vermeintliche Heilsbringer allerdings zeigt, ist erbärmlich. Beispiel gefällig: Der an Julian Airich verwirkte Penalty, den freilich Backup-Goalie Frenzel gegen den flinken Wolf zum Glück für die Falken parieren konnte. Bei Götz fehlen wie bei vielen anderen Tempo und Biss. Falken mit gestutzten Flügeln, lahmen Krallen und Gummischnäbeln – so wirkten die dilettierenden Falkenakteure nicht nur gegen die Breisgauer. ““Am Ende bleibt einem nur noch die Paprikawurst!” – Fazit eines geplagten Falkenfans” weiterlesen

Zum 500. Reformationstag: HEC am Scheideweg vor dem Auswärtsspiel in Ravensburg

(Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de)

Mehr als gemischte Gefühle nach den letzten drei Spielen der Falken

Gegen Bayreuth am letzten Freitag konnte man erstmals einen Heimsieg erringen – wenngleich auch erst nach Penalty-Schießen. Und wohl erst gereizt nach skandalösen Schiedsrichter-Entscheidungen und 1 : 4 Rückstand. Hochgelobt aber ohne Punkte ging es letzten Sonntag zurück aus Garmisch-Partenkirchen. In Frankfurt beim Vorjahresmeister schließlich ging man am gestrigen Freitag nach 0 :4 – Führung noch unter. Derzeit noch auf Rang 13 befindlich, aber mit einem Spiel mehr als der Tabellenletzte aus Tölz ist längst Tristesse eingekehrt am Europaplatz.

Erster Heimsieg im Schlussspurt gegen die Bayreuth Tigers

Als Schickslasspiel ausgerufen wurde die erbärmliche Heimvorstellung gegen die Tölzer Löwen gegen die Tigers zu Beginn noch überboten. Eine biedere Vorstellung der Oberfranken genügte gegen anfangs völlig indisponierte Falken. Dazu kamen Schiedsrichterentscheidungen, bei denen man als nicht ganz objektiver Berichterstatter aufpassen musste, nicht ins Schimpfen zu kommen. Nach Lavallèes frühzeitiger Aufforderung zum Kabinengang und doppelter Unterzahl bei 1 : 4 – Rückstand begann dann aber das Blut der gereizten Heilbronner Kufenflitzer zu kochen. Ab der 33. Spielminute kam das große Potential der Mannschaft wieder einmal zum Vorschein und die Falken zeigten ansatzweise, was in ihnen steckt. Zwar gelang bereits in der 43. Spielminute das 4 : 4 durch Alderson, aber mehr auch nicht. Trotz diversere Strafzeiten erzielten die Falken nicht den Siegtreffer in der regulären Spielzeit. Abermals einen Punkt verschenkt, aber dennoch gelang der erste Heimsieg im Penaltyschießen als Ergänzungsspieler Eckl als 14. Penalty-Schütze erstmals traf.

Deutliche Niederlage in Garmisch trotz guter Leistung

Der Kommentator auf Sprade-TV musste mehrmals zu Protokoll geben, dass er sich verwundert die Augen wischen müsse, wer den eigentlich heute im Werdenfelser Land zu Gast sei. Zu gut war der Auftritt der Falken beim traditionsreichen SC Riessersee für ein Kellerkind der Liga. Teilweise zogen die Heilbronner ein Powerplay bei Spielergleichstand auf. Lange Zeit konnte man sogar ein Chancenplus der Heilbronner Kufenflitzer konstatieren. Insbesondere im Mitteldrittel dränten die Falken mächtig auf einen eigenen Treffer. Allein: Es half nichts. Die Tore im Mitteldrittel jeweils zu Beginn und Ende des Spielabschnitts machten die Hausherren in Überzahl. Nach dem 3 : 0 der Hausherren nach zwei Minuten im Schlussdrittel lief das Spiel dahin wie (fast) immer bei Gastspielen in Garmisch und es setzte eine klare 5 : 2 -Niederlage.

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Vor dem Keller-Duell gegen Bayreuth: HEC am Abgrund

Ein Bild mit Symbolcharakter: Der HEC am Boden

Die Falken mit der “roten Laterne” – ein trübes Lichtlein, das keiner haben will

Nach der blamablen Niederlage gegen die an sich zahnlosen Tölzer Löwen haben es die Heilbronner Kufenflitzer wieder einmal ‘geschafft’: Sie haben die “rote Laterne” ‘erobert’ – sind also wieder einmal Tabellenschlusslicht. Das Ein-Punkte-Wochenende gegen Tölz reichte nicht aus, ein weiteres Abrutschen ganz nach unten zu verhindern. Dabei hatte man sich das Ganze völlig anders vorgestellt. Playoff-Träume – die sind derzeit so unrealistisch wie eh und jeh. Auch in der Spielzeit 2017/2018.

Rückblick: Der Offenbarungseid gegen die Tölzer Löwen ausgerechnet am Freitag, den 13.

Wieder einmal lagen die Puckjäger vom Europaplatz vor heimischer Kulisse vorn. Wieder einmal 2 : 0 – nach bewährtem Bietigheimer Muster könnte man sagen. Was dann folgte, war ein Zumutung für alle zahlenden Zuschauer. Eine Vorstellung der Falken zum Abgewöhnen! Erbärmlich! Keine Kombinationen, kein Zug mehr zum Tor. Damit baute man die biederen Gäste – bis dato Tabellenletzter –  auf. Die kamen auf 2 : 1 heran und ließen die Falken nun zittern. Trotz der späteren Wiederherstellung des alten Vorsprungs auf 3 : 1 wollte sich keine Sicherheit bei den Falken in ihren Aktionen einstellen. Da mag man über zum Teil abenteuerliche Entscheidungen des Schiedsrichter-Quartetts noch so sehr schelten. Da mag man damit auch das zaghafte Attackieren aus Angst vor weiteren Zwei-Minuten-Strafen entschuldigen. Allein – zu erklären vermag dies den abermaligen Leistungsabfall der HEC-Akteuere nicht. Am Ende eines trost- und niveaulosen Spiels musste man beim Stande von 3 : 3 in die Verlängerung. Es passt zum bisherigen Saisonverlauf, dass man in der Overtime die fünfte Heimniederlage im fünften Spiel hinnehmen musste. Immerhin: Der erste Heimpunkt – aber das können nur noch die größten Zyniker schmerzfrei von sich geben! “Vor dem Keller-Duell gegen Bayreuth: HEC am Abgrund” weiterlesen